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Performer, Styler, Egoisten: Buchpräsentation

Am 12.6. und 4.7.2013 in Wien sowie am 28.6.2013 in Berlin präsentiert Mag. Bernhard Heinzlmaier sein neues Buch “Performer, Styler, Egoisten”.

Anmeldung zur Buchpräsentation bei Karin Wohltran: matthias.rohrer@jugendkulturforschung.de oder tel. unter +49/40/375 03 533. Gerne nehmen wir auch Ihre Bestellung entgegen − hier geht es zum Bestellformular.



 

Präsentationstermine:

  • Was? − Das aktuelle Buch: “Performer, Styler, Egoisten. Über eine Jugend, der die Alten die Ideale abgewöhnt haben”

Berlin

  • Wo? − Archiv der Jugendkulturen e.V., Fidicinstraße 3, 10965 Berlin
  • Wann? − Freitag, 28. Juni 2013, 15:00 und 19:00
  • Ab 14:30 Uhr / 19:00 Uhr: Einlass
  • 15:00 Uhr / 19:30 Uhr: Buchpräsentation
  • Im Anschluss: Gelegenheit zu weiteren Gesprächen bei kleinen Snacks und Getränken.

Anmeldung zur Teilnahme

  • kostenlos; aufgrund begrenzter TeilnehmerInnenzahl bitten wir um rechtzeitige Anmeldung via Email: matthias.rohrer@jugendkulturforschung.de oder tel. unter +49/40/375 03 533
  • Bitte geben Sie bei der Anmeldung unbedingt Ihr Wunschdatum (12.6., 4.7. in Wien oder 28.6. in Berlin) bekannt; sobald Sie unser Bestätigungs-Email erhalten haben, stehen sie fix auf der TeilnehmerInnenliste.

Selbstverständlich können Sie das Buch im Rahmen der Veranstaltung an unserem Bücherstand auch erwerben und gleich mit nach Hause nehmen.

 

Mehr zum Buch lesen Sie hier:

  • Bernhard Heinzlmaier: Performer, Styler, Egoisten. Über eine Jugend, der die Alten die Ideale abgewöhnt haben, Berlin, 2013 (13,5 x 21,5 cm, Hardcover, 196 Seiten, ISBN 978-3-943774-43-6) − Verlag des Archivs der Jugendkulturen
  • Blick ins Buch more …
  • Rezension − Der Standard vom 3.5.2013: Streitschrift wider die Verdummung der Jugend
  • Bernhard Heinzlmaier diskutiert mit Wissenschaftsminister Töchterle die zentralen Thesen des Buches – lesen Sie mehr: Wir vernichten das Gymnasium, erschienen in: „Die Presse“ vom 2.6.2013

 

  • Aus dem Inhalt:

Wir treffen heute auf ein Phänomen, das in den Sozialwissenschaften als Werteverschiebung vom Postmaterialismus zum Neomaterialismus bezeichnet wird. Der Neomaterialismus steht für eine Grundhaltung, die postmaterielle Werte der ‘68er Generation wie Solidarität, Toleranz, idealistische Selbstverwirklichung und die Kritik an gesellschaftlicher Ungerechtigkeit und Unterdrückung durch ein neomaterialistisches Wertesetting ersetzt, in dem die beherrschenden Werte Sicherheit, Konsum, sozialer Aufstieg, Nutzenorientierung und Affirmation der gesellschaftlichen Verhältnisse sind. Berechtigt ist nur, was sich vor dem Richterstuhl der ökonomischen Imperative bewähren kann. Was sich nicht verwerten lässt, wird exkludiert, auch wenn es sich dabei um Menschen handelt.

In verschulten und autoritär reglementierten Universitäten, in denen Bildung durch die unkritische Akkumulation von Fachwissen und dessen Abprüfung im geistlosen Multiple-Choice-Verfahren verdrängt wird, werden die Jugendlichen systematisch für die Verwendung im Markt hergerichtet. Kritische Reflexionen sind nicht mehr gefragt. Bildung als Erziehung zur Freiheit, als Persönlichkeitsbildung, als Förderung von kreativen und ästhetischen Fähigkeiten, Bildung der „Gesinnung und des Charakters“ (Humboldt) – alles längst verabschiedet und auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen. Am Ende verlässt schön verpacktes Humankapital die bildungsökonomisch hocheffizienten Ausbildungsfabriken.

Doch die gut ausgebildeten Ungebildeten sind ängstliche Kreaturen. Mit begrenztem Horizont und engem Herz geht diese neue Elite durch die Welt, die Angst im Nacken, von anderen, ebenso „coolen“ Charakteren wie sie selbst aus dem Feld geschlagen zu werden.

 

Der Autor:

Mag. Bernhard Heinzlmaier ist seit über zwei Jahrzehnten in der Jugendforschung tätig. Er ist Mitbegründer des Instituts für Jugendkulturforschung und seit 2003 dessen ehrenamtlicher Vorsitzender. Hauptberuflich leitet er das Marktforschungsunternehmen tfactory in Hamburg.

  • Wir freuen uns über Ihre Bestellung − bitte bestellen Sie mit Bestellformular per Fax oder per Email: matthias.rohrer@jugendkulturforschung.de; Bestellungen, die uns aus Deutschland erreichen, werden vom „Department Hamburg“ des Instituts für Jugendkulturforschung – jugendkulturforschung.de bearbeitet und verrechnet.