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Jugendliche als Trendsetter

Wie Ernährungsstile Jugendlicher die Gesellschaft verändern

Im Rahmen des 18. Heidelberger Ernährungsforums präsentierte Dr. Beate Großegger, wissenschaftliche Leiterin und stv. Vorsitzende des Instituts für Jugendkulturforschung / Department Wien, aktuelle Ergebnisse des Jugendtrendmonitors Tracts zum Thema „Junge Ernährungstrends“.

 


Das von der Dr. Rainer Wild-Stiftung in Kooperation mit der Plattform Ernährung und Bewegung e.V. Berlin veranstaltete 18. Heidelberger Ernährungsforum nahm am 1. und 2. Oktober 2014 „Jugend und Ernährung zwischen Fremd- und Selbstbestimmung“ ins Blickfeld.

Unter dem Titel „Jugendliche als Trendsetter: Wie junge Menschen die Gesellschaft verändern“ sprach Dr. Beate Großegger im Rahmen der Veranstaltung zu Ernährungskulturen Jugendlicher im Spannung von grauer Notwendigkeit und bunten Lifestyles.

  • Beate Großegger analysierte kontrastierende Ernährungstypen wie „markenorientierte Fast-Food-Freaks“, „Food-AktivistInnen“, die ihr Ernährungsverhalten als politisches Statement verstehen, jugendliche „Food-Snobs“, die schicke Lokale besuchen und die „Foodies“, die sie dort mit der Handkamera aufnehmen, gleich ins Netz stellen, und „multioptionale PragmatikerInnen“, die wenig festgelegt sind und sozusagen nehmen, was gerade kommt.
  • Darüber hinaus zeigte sie – frei nach dem Motto „Die Party kocht“ – anhand konkreter Beispiele aus jugendlichen Lebenswelten, wie gemeinsames Kochen und gemeinsames Essen in einer lifestyleorientierten Interpretation der Generation Web 2.0, die die Rationalitäten des Bildungs- und Berufsalltags durchbricht, heute (wieder) Thema wird.

 

Ein Tagungsband zur Veranstaltung mit Beiträgen sämtlicher ReferentInnen ist in Vorbereitung – bei Erscheinen informieren wir Sie gerne.

  • Wie Beate Großegger die Möglichkeiten, lifestyleorientierte Jugendmilieus für das Thema gesunde Ernährung zu gewinnen, einschätzt, können Sie bereits jetzt in einem Interview, das die VeranstalterInnen des 18. Heidelberger Ernährungsforums mit ihr führten, nachlesen: hier geht es zum Interview