Transformers_die_Studie_2016

Die Transformers

„Die Transformers: Wie Jugendliche Kultur und Gesellschaft verändern“ − Kommentarband zur Studie soeben eschienen und exklusiv über das Institut für Jugendkulturforschung erhältlich


 

Was bringt die Zukunft? Und wie werden wir morgen leben?

Diese Fragen haben die Menschen immer schon beschäftigt. Sie haben das Science-Fiction-Genre groß gemacht. Und sie haben in Zeiten, in denen sich die Krisen mehren und das Leben immer komplizierter wird, eine Beraterszene hervorgebracht, die mit Lebenshilfe und blumigen Zukunftsprognosen auf sich aufmerksam macht. Auch die sozialwissenschaftlich geprägte Innovationsforschung beschäftigt sich mit der Zukunft. Sie setzt bei der Suche nach Antworten auf die Frage „Wie werden wir morgen leben?“ aber etwas grundsätzlicher an: Sie interessiert sich für die Treiber des Wandels und für AkteurInnen, die das Potential haben, in wichtigen Bereichen unseres Alltags die Weichen neu zu stellen. Und sie fragt nach den Rahmenbedingungen, die Innovation fördern oder aber blockieren. Das ist es, was uns auch in der Transformers-Studie interessierte.

 

Der Kommentarband „Transformers: Wie Jugendliche Kultur und Gesellschaft verändern“ bietet eine wertvolle Grundlage,

  • um Produkte und Dienstleitungen, aber auch politische und pädago­gische Konzepte an den neuen Zeitgeist anzupassen,
  • junge Menschen in Innovationsprozesse stärker einzubinden und sie als MultiplikatorInnen für neue Ideen zu gewinnen sowie
  • ihre Rolle als Technologie-Trendsetter und Lifestyle-Vorbilder in einer an Jugendlichkeit orientierten Gesellschaft besser zu verstehen.

 

Part 1 – Jugend heute: Designerin des Wandels?

  • Young Consumers setzen neue Standards: Lernen Sie die „Generation Obsoleszenz“, „Cocooning 2.0“, die jugendliche Faszination an der Marktlücke und Normcore als Gegentrend näher kennen.
  • Digital Natives verändern die Welt: Informieren Sie sich über das bei Jugendlichen alles dominierende POIDH-Prinzip, die „Generation Snapchat“ und News als Spiel.
  • Jugend und die „neue Arbeitswelt“: Erfahren Sie mehr über „Normalarbeitsplatznostalgie“, präventive Fehlervermeidung als Innovationsbremse und Workation als Nischentrend bei jungen Kreativen.

Part 2 – Jugend ist anders als die Elterngeneration, aber wie anders?

Generell greifen junge Menschen neue Konzepte schneller auf als Ältere. Dies stärkt ihre Rolle als PionierInnen der kulturellen und gesellschaftlichen Erneuerung. Diejenigen, die als „Change Agents“ in Erscheinung treten, stoßen Wertewandelprozesse in unserer Gesellschaft an. Der dominante Typus des jugendlichen Zeitgeistsurfers gibt sich dabei smarter als der auf Oppositionskurs zur Elterngeneration segelnde Typus des Kontrastakteurs. Lernen Sie beide Typen näher kennen und informieren Sie sich auch über diejenigen, die in ihrer Lebensweise an die der Eltern andocken und damit in der Minderheit sind.

Part 3 – Eine verunsicherte Generation bricht auf in die Zukunft

Die „Generation Krise“ hat ein schwieriges Verhältnis zur Politik: Harte quantitative Daten, O-Töne aus jungen Lebenswelten und Ergebnisse der laufenden Trendbeobachtung des Instituts für Jugendkulturforschung machen deutlich, warum sich die heutige Jugend als eine verunsicherte Generation beschreibt, und zeigen auf, wo Jugendpolitik ansetzen muss, um den Draht zu dieser Generation nicht völlig zu verlieren. Die wachsende Gruppe Unzufriedener, die in den populären „Generation Y“-Mythen nicht vorkommt und die aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen als Bedrohung ihrer persönlichen Zukunftschancen empfindet, erweist sich dabei als eine besondere Herausforderung.

 

Der Kommentarband „Die Transformers: Wie Jugendliche Kultur und Gesellschaft verändern“ ist exklusiv über das Institut für Jugendkulturforschung erhältlich:

Selbstverständlich haben Sie auch die Möglichkeit, Vorträge sowie vertiefende Workshops und Seminare zum aktuellen Themenschwerpunkt zu buchen. Bei Interesse senden Sie bitte ein Mail an generationlab@jugendkultur.at oder wenden Sie sich an Dr. Beate Großegger, wissenschaftliche Leiterin unseres Departments in Wien.