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Neuerscheinung: Anpassen, Mitmachen, Abkassieren

Wie dekadente Eliten unsere Gesellschaft ruinieren − das neue Buch von Bernhard Heinzlmaier.

 


 

Bernhard Heinzlmaier: Anpassen, Mitmachen, Abkassieren. Wie dekadente Eliten unsere Gesellschaft ruinieren, Berlin: Hirnkost-Verlag 2016

  • Bestellung über den Buchhandel oder Direktbestellung über jugendkulturforschung.de e.V. per Email; Buchpreis für Deutschland: Euro 18,00 exkl. Versand
  • Das aktuelle Interview zur Neuerscheinung: “Es geht ums Ego, ums mickrige Ich” − Bernhard Heinzlmaier im Gespräch mit dem Kurier, 17.9.2016

 

Aus dem Inhalt:

Österreichs prominentester Jugendforscher provoziert auch in seinem neuen Essay wieder dort, wo’s wehtut, und die, die es treffen soll: prinzipienlose Manager, die sich benehmen „wie das missratene Kind einer wohlstandsverwahrlosten Erziehung“, Politiker, die „nur an die Macht wollen, egal mit welchen Inhalten“. Aber auch den religiösen Totalitarismus und die neuen rechtspopulistischen Bewegungen und Parteien analysiert Heinzlmaier in der gewohnten Schärfe.

Heinzlmaiers Bestandsaufnahme fällt nicht sehr optimistisch aus: „Die Politik ist dabei, zu verschwinden. Übrig bleibt eine Ansammlung von handlungsunfähigen hohlen Gefäßen, genannt Parteien, deren Äußeres zwar adrett aussieht, deren Innenleben aber verrottet ist. Waren früher die Parteien Träger von Ideen, Idealen und Weltanschauungen, sind sie heute genauso opportunistisch wie ein Softdrink-Konzern. Wie die schlimmsten Produkte der Kulturindustrie schmiegt die Politik sich gurrend und schnurrend an die ästhetischen Bedürfnisse des Durchschnittsmenschen an und umgarnt sein Ego mit Treue-, Nutzen- und Sympathieversprechen, von denen sie schon weiß, dass sie sie nicht halten wird. So wie die BesucherInnen eines Helene-Fischer-Konzerts am Ende mit einem Packen Illusionen in ihren freudlosen Alltag zurückgeschickt werden, erwachen die WählerInnen, wenn ihr von der manipulativen Überzeugungskommunikation hervorgerufener Gesinnungsrausch ausgeschlafen ist, mit Kopfschmerzen und leeren Händen dort, wo sie sich immer schon befanden, außerhalb des Interesses der herrschenden politischen Elite.”

 

Der Autor:

Bernhard Heinzlmaier, geboren 1960, ist seit über zwei Jahrzehnten in der Jugendforschung tätig. Er ist Mitbegründer des Instituts für Jugendkulturforschung und seit 2003 ehrenamtlicher Vorsitzender. Hauptberuflich leitet er das Marktforschungsunternehmen tfactory in Hamburg.

Interviewanfragen richten Sie bitte an: matthias.rohrer@jugendkulturforschung.de oder direkt an den Autor: bheinzlmaier@jugendkultur.at